Keine Mülldeponie im Mainzer Steinbruch!

Beschlussvorlage      &      Bekanntmachung

 

Beschlussvorlage 70/70 29 31 / 1 vom 02.12.2015
Verfüllung und Rekultivierung des ehemaligen Steinbruchs Laubenheim hier:
Antrag auf Planfeststellung nach § 35 Abs. 2 Kreislaufwirtschaftsgesetz
2015.12.02-Beschlussvorlage.pdf
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Stadt stellt Antrag für Deponie
Die Stadt Mainz hat nach anderthalb Jahren nun den Antrag auf die Errichtung der Deponie gestellt.
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aktueller presseblog

Di

10

Jul

2018

Schöner Wohnen an der Deponie

Antonio Sommese und Robert Kindl informierten die Presse am Rande des Steinbruchs. Foto: Helene Braun
Antonio Sommese und Robert Kindl informierten die Presse am Rande des Steinbruchs. Foto: Helene Braun

 

Betroffen ist allerdings nicht nur Weisenau, auch Laubenheim ist Nachbar und die künftigen Bewohner des Baugebietes „Hechtsheimer Höhe“ sind direkt betroffen.


Vor einigen Jahren erst wurde das Neubaugebiet Am Großberghang fertiggestellt, hauptsächlich Familien mit kleinen Kindern haben sich dort niedergelassen.

 

Die BI-Sprecher Antonio Sommese und Robert Kindl kritisieren insbesondere die Informationspolitik der Stadt Mainz harsch. Dass zwischen Stadtratsbeschluss und dem jetzigen Antrag fast zweieinhalb Jahre liegen, scheint die BI zu bestätigen. „Wir hatten recht, es lagen eben nicht alle Fakten auf dem Tisch, wie OB Ebling damals verkündete, sonst hätte es nicht so lange gedauert“, so Antonio Sommese. Seine Vermutung: Man wollte vor der Landtagswahl noch einmal abräumen. Sommese weiß von der SGD Süd, sie habe mehrfach Gutachten nachgefordert, unter anderem das hochwichtige Luftgutachten, was bedeute: „Der Stadtrat hatte viel zu wenig Informationen um abzustimmen.“


Wenn jetzt die Offenlage starte, werde die Bi sehr kritisch prüfen, ob die hochbrisanten Punkte, die die BI schon länger kritisiert, tatsächlich im Antrag enthalten sind. „Wenn nicht, wäre das ein klassischer Fall von Mauschelei.“ Die Bewohner befürchten, bald an der einzigen Deponie in Deutschland zu leben, die so nah an Wohngebiete grenzt. „Wenn die Wahrscheinlichkeit nur zu einem Prozent besteht, dass wir bei Starkwind durch hochkommenden Staub vergiftet werden können, halten wir das für ein Prozent zu viel.“ Asbest beispielsweise könne auch in Bauschutt enthalten sein.

 

Nun betrifft es aber nicht nur den Großberghang, 50 bis 60 Meter weiter oben, nämlich auf der Hechtsheimer Höhe ist ein weiteres Baugebiet geplant. Sommese weiß: „Das wurde der Genehmigungsbehörde nicht mitgeteilt.“ Nun will er wissen, ob die Stadt die künftigen Bewohner von der Deponie in Kenntnis gesetzt habe.

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Fr

06

Jul

2018

Radio RPR1

 

 

 

 

Interview mit BI Sprecher Antonio Sommese vom 03.07.18

 

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Do

05

Jul

2018

Radio Antenne Mainz

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit BI Sprecher Antonio Sommese vom 03.07.18

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F R A G E N K A T A L O G


Fragen der BI mit den Antworten der Stadt-Mainz und die Stellungnahme der Bürgerinitiative

"Keine Mülldeponie im Mainzer Steinbruch"


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S T E L L U N G N A H M E

zum TA-Luft Gutachten

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B E S C H L U S S V O R L A G E 1771/2015

Die Beschlussvorlage 1771/2015 wurde am 02.12.2015 im Stadtrat mit 47 JA und 8 NEIN beschlossen.

Jetzt wird die Angelegenheit an die SGD Süd übergeben um ein Planfestellungsverfahren einzuleiten.

 

Betreff:

Verfüllung und Rekultivierung des ehemaligen Steinbruchs Laubenheim hier: Antrag auf Planfeststellung nach § 35 Abs. 2 Kreislaufwirtschaftsgesetz.

 

Beschlussvorlage:

Der Werkausschuss empfiehlt dem Stadtrat, den Antrag auf Planfeststellung für eine im Stein-bruch Laubenheim geplante Deponie der Deponieklassen DK I und DK II bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd einzureichen und das Vorhaben vorbehaltlich der Genehmigung durch die Behörde umzusetzen.

 

 

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N I E D E R S C H R I F T

über die Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Weisenau
am 23.09.2015

 

2015.09.23-Niederschrift.pdf
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Punkt 9
Schadstoff - Deponie (CDU) Vorlage: 1648/2015


Die Ortsbeiratsmitglieder nehmen von der Anfrage und der Antwort der Verwaltung vom 22.09.2015 Kenntnis.

Punkt 12
Deponie - Steinbruch (SPD) Vorlage: 1654/2015


Die Ortsbeiratsmitglieder nehmen von der Anfrage und der umfangreichen Stellungnahme der Verwaltung vom 23.09.2015 Kenntnis.
Frau Wöhrlin bittet die Verwaltung, die damals bei der Übernahme des Steinbruchs festgelegten Bedingungen in Bezug auf die weitere Nutzung des Steinbruchgeländes auch entsprechend einzuhalten.


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1648-2015-Anfrage-Antwort.pdf
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1654-2015-Anfrage.pdf
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TOP 5 argumente gegen die deponie

 

Gefährdung der Anwohnerfamilien mit kleinen Kindern durch Feinen-Staub und andere gefährliche Stoffe in der Luft


 

Kinderfreundliches Wohngebiet nur 9,90m neben der Deponiegrenze


 

Forderung zur Interkommunalen Zusammenarbeit mit anderen Deponien

 


 

Ein erst deklariertes Naturschutzgebiet soll zur Mülldeponie umfunktioniert werden

 


 

Erhöhtes Verkehrsaufkommen durch ca. 70 - 100 weitere Müll-Transporter pro Tag

 


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Keine Mülldeponie im Mainzer Steinbruch

- Naherholungsgebiet ohne Müll -

 

Die Stadt Mainz vertreten durch die Grüne Umweltdezernentin Katrin Eder will ins Müllgeschäft einsteigen.


Nur wenige Meter von dem Wohngebiet Am Grossberghang wollen die Entsorgungsbetriebe eine Mülldeponie bauen.

Bis zu 130 m über N.N. soll der Müllberg hoch werden und Stoffe wie Asbest, Bauschutt, Teer, verseuchter Tankstellenboden enthalten.


Die Anwohnerfamilien mit vielen kleinen Kindern treibt die Angst vor feinem Staub und anderen giftigen Partikel in der Luft um.

unser demomaterial zum downloaden und selbst ausdrucken


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flyer 1