Keine Mülldeponie im Mainzer Steinbruch!

Verfahren der Planfeststellung

1.    Planerstellung durch den Vorhabenträger

 

2.    Einreichen des Planes bei der zuständigen Anhörungsbehörde (§ 73 Abs. 1 VwVfG)

 

3.    Öffentliche Auslegung (§ 73 Abs. 3 VwVfG)
- Betroffene können Einwendungen einreichen, in besonderen Planungsfällen auch nicht direkt BetroffeneAuf die Auslegung kann verzichtet werden, wenn der Kreis der Betroffenen bekannt ist und Gelegenheit zur Planeinsicht erhält.

- Nach Ablauf der Einwendungsfrist sind Einwendungen ausgeschlossen (Präklusionswirkung).

- Mit dem Beginn der öffentlichen Auslegung gilt eine sogenannte Veränderungssperre, nach der wesentlich wertsteigernde oder das Vorhaben wesentlich erschwerende Veränderungen untersagt sind.

 

4.    Anhörungsverfahren (§ 73 Abs. 2 VwVfG)
- Einholen von Stellungnahmen betroffener Behörden

 

5.    Erörterung (§ 73 Abs. 6 VwVfG)
- Der Erörterungstermin muss rechtzeitig bekannt gegeben werden.
- An der Erörterung sollen Genehmigungsbehörde, Vorhabenträger, berührte Behörden, Betroffene und evtl. weitere schriftlich Einwendende teilnehmen.

 

6.    Weiterleitung der Anhörungsergebnisse (§ 73 Abs. 9 VwVfG)
- Die Anhörungsbehörde gibt eine Stellungnahme zum Anhörungsergebnis ab und leitet fristgebunden Stellungnahmen, die Planung und nicht erledigte Einwendungen an die Planfeststellungsbehörde weiter.

 

7.    Planfeststellungsbeschluss (§ 74 VwVfG)[6]
-
Der Planfeststellungsbeschluss ergeht durch die Planfeststellungsbehörde ohne Fristbindung als Verwaltungsakt.
- Die Behörde hat umfassendes Planungsermessen, es gilt das Abwägungsgebot.
- Der Planfeststellungsbeschluss wird den Verfahrensbeteiligten zugestellt durch Auslegung in den Gemeinden, bei mehr als 50
- Betroffenen durch öffentliche Bekanntmachung der Auslegung im amtlichen Veröffentlichungsblatt der zuständigen Behörde und außerdem in örtlichen Tageszeitungen.

 

Quelle: Wikipedia.org

 

Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren - SGD-SüD

Mainz – Planfeststellungsverfahren für die Errichtung der Deponie Mainz-Laubenheim

 

 

Der Entsorgungsbetrieb Mainz hat bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd mit Schreiben vom 08.05.2018 einen Antrag auf Planfeststellung für die Errichtung der Deponie Mainz-Laubenheim gestellt. Die beantragte Errichtung soll im ehemaligen, von der Firma Heidelberg Cement ausgebeuteten Steinbruch, erfolgen. Die Verfüllung der südlichen Teilfläche des Steinbruchs soll durch Realisierung einer rd. 11 ha großen Deponie erreicht werden. Hierfür ist die Ablagerung von ausschließlich mineralischen Materialien vorgesehen, die die Zuordnungskriterien der Deponieklasse I und II gemäß Deponieverordnung in der Fassung vom 04. März 2016 erfüllen.

Link zu den Unterlagen von der SGD-Süd

Alle Unterlagen wurden von der SGD-SÜD nach der Auslegungsfrist am 17.08.2018 von der Seite genommen

 

 

Link zu den Unterlagen - Umweltverträglichkeitsprüfungen

 

Hier werden die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren nach §35 Absatz 2 Kreislaufwirtschaftsgesetzt für die Errichtung der Deopnie Mainz-Laubenheim eingestellt.

 

Der Entsorgungsbetrieb Mainz hat bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd mit Schreiben vom 08.05.2018 einen Antrag auf  Planfeststellung für die Errichtung der Deponie Mainz-Laubenheim gestellt. Die beantragte Errichtung soll im ehemaligen, von der Firma Heidelberg Cement ausgebeuteten Steinbruch, erfolgen. Die Verfüllung der südlichen Teilfläche des Steinbruchs soll durch Realisierung einer rd. 11 ha großen Deponie erreicht werden. Hierfür ist die Ablagerung von ausschließlich mineralischen Materialien vorgesehen, die die Zuordnungskriterien der Deponieklasse I und II gemäß Deponieverordnung in der Fassung vom 04. März 2016 erfüllen.

Einblick in die Planungsunterlagen

Es wird darauf hingewiesen, dass die dem Vorhaben zugrundeliegenden Planunterlagen

 

  • Im Rathaus, Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz, Im Foyer
  • Im Grün- und Umweltamt, Geschwister-Scholl-Str. 4, 55131 Mainz, Haus C, Zimmer 5
  • Bei der Ortsverwaltung Hechtsheim, Morschstr. 1, 55129 Mainz
  • Bei der Ortsverwaltung Laubenheim, Longchampplatz 1, 55130 Mainz,
  • Bei der Ortsverwaltung Weisenau, Tanzplatz 3, 55130 Mainz,

 

in der Zeit vom 09.07.2018 bis zum 17.08.2018 während der üblichen Dienstzeiten zur Einsicht ausliegen

Einwendungen richten Sie an folgende Adressen

Etwaige Einwendungen von Personen, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden oder Stellungnahmen von Vereinigungen nach § 73 Absatz 4 Satz 5 VwVfG bei der

 

Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd
Referat 31

Friedrich-Ebert-Straße 14

67433 Neustadt

 

oder bei der

 

Stadtverwaltung Mainz

Jockel-Fuchs-Platz 1

55116 Mainz

 

bis spätestens 31.08.2018 schriftlich oder zur Niederschrift vorzubringen sind

 


Dies kann alles in der u.s. Bekanntmachung

 

nachgelesen werden.

 

Bekanntmachung
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