Keine Mülldeponie im Mainzer Steinbruch!

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    AZ - Die Weisenauer Steinbruch-BI setzt weiter auf Dialog – noch

     

    Eigentlich sollte das Ergebnis der Prüfung der Schadstoffliste für die geplante Deponie bereits vorliegen. Dass sie weiter auf sich warten lässt, ärgert die Bürgerinitiative.

     

     

    Von Michael Heinze

     

     

    WEISENAU - Antonio Sommese und Robert Kindl von der Bürgerinitiative (BI) „Keine Mülldeponie im Steinbruch“ haben sich bei der Sitzung des Weisenauer Ortsbeirats bei den Lokalpolitikern für deren Unterstützung bedankt. „Das gibt uns Kraft und Energie im Prozess des Austauschs“, betonte Sommese.

     

     

    Anlass für ihren Besuch war die mit Spannung erwartete Antwort von Umweltdezernentin Katrin Eder (Grüne) zu einer Anfrage der Christdemokraten. Die hatten wissen wollen, was die von Eder angekündigte Überprüfung der Liste der Schadstoffe, die im Steinbruch eingelagert werden sollen, ergeben habe. Allerdings: Die Überprüfung des Abfallkatalogs ist noch nicht erfolgt, wie die Beigeordnete mitteilte.

     

     

    Zunächst müsse man das Protokoll der SGD Süd über den Erörterungstermin im Dezember abwarten. „Ich bin überrascht, dass das Protokoll noch nicht da ist“, kommentierte Ortsvorsteher Ralf Kehrein (SPD). Sommese befand, Eder mache es sich zu einfach. Sein großer Wunsch an die Grünen im Ortsbeirat: „Gehen Sie auf Ihre Parteikollegin zu mit dem Hinweis, dass wir gesprächsbereit sind."

     

     

    Im Zweifelsfall bleibe nur der Klageweg. Sommeses Befürchtung: „Wir begeben uns in eine Riesenabhängigkeit. Die können machen, was sie wollen, wenn wir beim Abfallschlüssel keine Mengenbegrenzung reinkriegen.“ Daher hoffe man auf den Dialog. An Kehrein appellierte der BI-Chef, „Kontakt zu Hechtsheim aufzunehmen“.

     

     

    Quelle: Allgemeine Zeitung / 12.02.2020

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