Keine Mülldeponie im Mainzer Steinbruch!

    Fr

    30

    Okt

    2015

    AZ Artikel - Grüne gegen Deponieerweiterung in WI

    Grüne gegen Deponiepläne der Stadt Wiesbaden im Dyckerhoffbruch

    KASTEL - (zel). Skeptisch bewerten die Grünen den Beschluss des Magistrats zur Erweiterung der Mülldeponie im Dyckerhoffbruch.


    Klar könne man mit einer solchen Anlage Geld verdienen.


    Ob das aber in Wiesbaden passieren müsse, sei die Frage, sagte der umweltpolitische Sprecher der Grünen, Ronny Maritzen.


    Mit 30 Hektar würde die Deponie doppelt so groß wie geplant.


    Unstrittig sei, dass die Stadt perspektivisch für einen Ausbau der Müllkippe Flächen bereithalten müsse.

    Fraglich sei nur, ob eine solche „Riesen-Deponie“ noch im Einklang mit den Vorgaben des städtischen Abfallwirtschaftsplans stehe, in dem ein Vermeidungs- und Verwertungsgebot verankert sei.


    Außerdem wäre es nicht im Sinn des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, wenn mineralische Abfälle in einer Deponie entsorgt würden, anstatt sie zu verwerten, sagte der Stadtverordnete Claus-Peter Grosse (Grüne).


    Eine Vergrößerung der Deponiefläche über 17 Hektar hinaus wäre überflüssig und umweltschädigend.

    Damit würde ein Biotop zerstört, dem in den 1990er Jahren eine große Bedeutung als Lebensraum für Vögel und Amphibien attestiert worden sei.Im Hintergrund steht der Beschluss des Magistrats, die Erweiterung der Deponie an der Gemarkungsgrenze zu Kastel in der Nähe des geplanten Gewerbegebiets Ostfeld anzugehen.


    Dort sind im regionalen Raumordnungsplan sowie im Flächennutzungsplan bereits Rechtstitel für eine 17 Hektar große Erweiterungsfläche vorhanden, die jetzt auf 30 Hektar vergrößert werden soll.

    Für das ganze Projekt wäre ein Planfeststellungsverfahren erforderlich.

    Der Eröffnung dieses Verfahrens bereitete der Magistrat per Beschluss den Weg. Zuvor soll für die Erweiterungsfläche eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgenommen werden. In dem neuen Deponiefeld will die Stadt schwach belastete, biologisch nicht aktive Abfälle wie Bauund Abbruchabfall einlagern, für den die vorhandene Deponie der Klasse 2 zu schade wäre.

    Allegemein Zeitung Web
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    Kommentare: 1
    • #1

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